Bahnfahren lohnt sich

In der Radsport-Szene wird ein wenig umgedacht. So schildert es Erik Weispfenning, der Sportliche Leiter der Bremer Sixdays. „Bahnfahren ist wieder sexy“, sagt er. Met bovenstaande regels begint Olaf Dorov zijn artikel in de krant Weser Kurier.
Wat de wedstrijdleider van de ‘Bremer Sixdays’ tijdens de persconferentie deed was vooral reclame maken voor zijn eigen event en dat is niet verboden. Met betrekking tot het deelnemersveld zie hij:

een hoogtepunt in de carrière van de dit jaar 50 jaar geworden Stefean Weispfenning: wereldkampioen madison met Stefan Steinweg in 2000

In totaal zijn er al 14 coureurs vastgelegd voor Bremen(9 t/m 14 febr. 2020), er ontbreken er nog tien
Volgens Weispfennig “habe er sich Absagen eigentlich nur deswegen eingehandelt, weil die Fahrer anderweitig unterwegs sind, oder von den Nationaltrainern beziehungsweise den Rennställen keine Freigabe erhalten hätten. Und nicht, weil die Bremer Sixdays zu unattraktiv seien.
„Auch Pascal Ackermann wäre gekommen“, sagt Weispfennig. Ackermann hatte in diesem Frühjahr als erster Deutscher die Punktwertung beim Giro gewinnen können. Vom Team Bora-Hans-Grohe, das Ackermann – wie neuerdings auch den Bremer Profi Lennard Kämna – beschäftigt, habe es aber keine Erlaubnis für Bremen gegeben. Dass der Bremer Kämna mal in Bremen antritt, sei nur eventuell und nur irgendwann denkbar, sagt Weispfennig. Anders als Ackermann oder Politt habe Kämna vornehmlich eine Ausbildung für Straßenrennen durchlaufen.

Dass die Titelverteidiger Iljo Keisse und Jasper De Buyst ihren Titel nicht verteidigen werden, liege ebenfalls nicht am Nicht-Wollen. Nur am Nicht-Können. Sie sind für ihren Rennstall zeitgleich in Australien bei der Down-Under-Tour im Einsatz. So steht schon jetzt fest, dass es einen neuen, wenn vielleicht auch erneuten Sieger in Bremen geben wird. Und auch das steht mit ziemlicher Sicherheit fest: Die meisten Fahrer werden ein letztes Mal einigermaßen geschafft sein, wenn sie anreisen. Das Rennen in Rotterdam, das unmittelbar vor jenem in Bremen endet, wird ab der Saison 2020/21 auf den November verlegt.